Unsere Veranstaltungen                                    im Café Heimat Morbach,  in der Mondo del Caffè Genusswelt in Trier und im Kaffeehotel Christophel Trier

Yakari: Musical von Thomas Schwab

Das wird ein Erlebnis! Reservierungen unter +49 651 979 42 0 0
Anfragen für 3-4 Bettzimmer sowie Zustell-und Babybetten auf Anfrage! Hier bieten wir spezielle "Kinder-Konditionen"!

Die abenteuerliche Reise des kleinen Indianerhelden geht weiter!

Begleite den kleinen Sioux-Helden Yakari, das Pony Kleiner Donner und alle ihre Freunde auf eine spannende musikalische Reise und erfahre, was du mit Mut, Respekt und Freundschaft alles erreichen kannst! Es erwartet dich ein spannendes Abenteuer mit viel Humor, farbenprächtigen Kostümen, ergreifenden Songs und energiegeladenen Tänzen. Lass dich mitreißen und erlebe das mehrfach ausgezeichnete Musical-Spektakel jetzt live! Mehr als 200.000 begeisterte Besucher strömten bereits in die ausverkauften Hallen und Theater und feierten ein großes Indianerfest.

 

Heimat 3 Teil 4 "ALLEN GEHT'S GUT"

Film 4 - Allen geht's gut (1995) 132 min

Wieder sind zwei Jahre vergangen. Das Glück der Zweisamkeit im Günderode-Haus ist trügerisch, lässt sich nicht erzwingen. Clarissa hat neue Engagements angenommen. Sie kommt, von Hermann sehnsüchtig erwartet, heim, um sofort wieder aufzubrechen. Denn das Haus ist ihr zu einem Gefängnis geworden. Hermann rennt eifersüchtig und verzweifelt davon. Als er zurückkehrt, ist das Haus leer, verschlossen. Er sucht den Zweitschlüssel und tappt in eine Marderfalle. Nicht nur der Fuß, das ganze Lebenskonzept scheint zerbrochen. Doch in seiner Verzweiflung findet er zu seiner Kunst zurück. In einem Schaffensrausch komponiert er eine große Sinfonie. Aber er traut dem Frieden nicht. Es zieht ihn nach Schabbach. Dort sonnt sich sein Bruder Anton in Ruhm und Erfolg. Er hat Orden erhalten, sich als Patriarch und Ehrenvorsitzender des SV Schabbach feiern lassen. Jetzt spielt sein Fußballverein um den Aufstieg.Es wird Antons Triumph. In der Nacht versagt sein Herz. Im Haus des Toten versammelt sich die Familie, streitet über die Form der Bestattung. Hermann flieht, trifft an einer Autobahn-Raststätte seinen Bruder Ernst. Einsam sind beide: Wer wird der Nächste sein, wer wird überleben, Bleibendes hinterlassen?

Antons Urnenbestattung wird zu einem „Affenzirkus“. Nur Ernst findet ergreifende Worte für seinen Bruder. Bei seiner Rückkehr ins Günderode-Haus findet Hermann eine verzweifelte Clarissa. Sie musste ihre Tournee abbrechen. Sie hat Krebs.

Whiskey Tasting in der Mondo del Caffè Genusswelt

Liebe Whiskey-Genießer und all diejenigen, die es werden wollen!

Sie sind herzlich eingeladen zu einem außergewöhnlichen Event in der Mondo del Caffè Genusswelt. Begleiten Sie uns an einem unglaublichen Abend voller Whiskey, tauchen Sie ein in eine Welt  der Geschmackssinne und genießen Sie mit uns exklusive Whiskeys in einer informellen, angenehmen und entspannten Atmosphäre.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um frühzeitige Anmeldungen unter:

info@mondodelcaffe.de oder Tel: 0651- 99462858

Auf vielfachen Wunsch zeigen wir nochmal: Heimat 3- "DIE RUSSEN KOMMEN"! Freitag, den 2.9.2016 um 19:00 Uhr im Café Heimat

Filmabend: „Die Russen kommen“

Am 02.09.2016, 19:00 Uhr, im Café HEIMAT (Morbach)

 

Mit dem dritten Film der Reihe HEIMAT 3 „Die Russen kommen“, setzen wir unsere Filmreihe im Café HEIMAT fort und knüpfen damit direkt an das Open Air Kino an, das am Abend vom 22. und 23. Juli die ersten beiden Teile der HEIMAT 3 zeigte.

 

Der Film spielt im Jahr 1992 – zu einer Zeit, als viele Russlanddeutsche, die im Zuge der Auswanderungswelle im 18. Jh. Deutschland verlassen hatten, nach der Wende wieder zurück kommen. Durch den Abzug der amerikanischen Truppen aus dem Hunsrück stehen sehr viele Gebäude leer, in denen sich nun die Spätaussiedler ansiedeln.

 

Auch Ernst Simon kehrt überraschend aus Russland zurück – mit einem Neugeborenen im Arm und dessen Mutter Galina, einer blutjungen, hübschen Russin, die alle verzaubert. Hermann und Clarissa, die ihr berufliches Auszeitjahr genießen wollen, finden hier nicht zur ersehnten Ruhe, denn das idyllische Günderrode-Haus liegt jetzt im Zentrum von Umbrüchen. Galaxies rauschen über die Köpfe der Menschen und  Clarissa wird neuerdings von einem Tinitus gequält. Hermanns Tochter Lulu – aus seiner Ehe mit Schnüsschen – erscheint unerwartet mit zwei Freunden. Das verlassene Gelände der Hahn-Airbase wird zur Herausforderung für jung und alt: Hartmut Simon zieht in einer der leer stehenden Hallen ein Konkurrenzunternehmen zur väterlichen Firma auf und verliebt sich heimlich in die schöne Galina, was gerade jetzt prekär ist, da seine Frau Mara schwanger ist.

 

Wir freuen uns, Sie wieder zahlreich zum Filmabend begrüßen zu dürfen und im gemütlichen Ambiente des Café HEIMAT bei Spezialitäten wie Pelmeni und Wareniki je 4,- €

(Russische Nationalgerichte) sowie unseren traditionellen Heimat-Brottellern 5.-€ den Abend mit Ihnen genießen zu können

 

Eintritt (inklusive Sektempfang): 9,00€

Anmeldungen telefonisch im Café HEIMAT unter: 06533 / 9588203 oder per E-Mail: info@café-heimat-morbach.de

 

 

Hier geht’s zum Trailer und zur vollständigen Inhaltsangabe:

http://www.edgar-reitz.com/spielfilme/99-heimat-3-chronik-einer-zeitenwende.html

 

Open-Air-Kino, Biergasse Morbach, 22. und 23. Juli 2016

HEIMAT 3 – Chronik einer Zeitenwende

Freitag, 22. Juli 2016

Film 1 - Das glücklichste Volk der Welt (1989) 106 min

Am Abend des historischen 9. November 1989 begegnen sich Hermann Simon und Clarissa Lichtblau nach langen Jahren wieder. In einer Berliner Hotelhalle fallen sich die Liebenden von einst in die Arme, während man ringsum euphorisch den Fall der Mauer am Brandenburger Tor feiert.

Hermann ist ein renommierter Dirigent und Clarissa eine gefeierte Sängerin geworden, doch sie haben immer nur aus Koffern gelebt und ein bewegtes, aber letztlich einsames Dasein geführt. Sie lieben sich in einem Hotelzimmer, während der Fernseher läuft und die Jubelszenen der Menschen von Ost und West überträgt. Als sie sich nach ihren beiden Leben befragen, erzählt Clarissa von einem Ort ihrer Sehnsucht, einem Haus, in dem sie mit ihm, den sie nie vergessen konnte, gern hätte leben wollen. Hermann ist wie elektrisiert und bricht noch in derselben Nacht mit ihr auf.

Unterwegs durch die DDR, dann in Westdeutschland, wechseln sie sich am Steuer ab, Hermann schläft auf dem Beifahrersitz ein. Als er erwacht, findet er sich in seiner Heimat wieder. Clarissas Traumhaus steht in einem Weinberg am Rhein, direkt gegenüber der Loreley. Hermann, der hier jeden Fleck kennt, ist beglückt und alarmiert zugleich. Ganz in der Nähe liegt Schabbach, das Dorf seiner Kindheit, das er als junger Mann voll Schmerz und Wut verlassen hatte, um in der Großstadt München ein freies Leben zu finden und seine künstlerischen Träume zu verwirklichen. Er hatte nie mehr zurückkehren wollen. Doch Clarissas Wunschziel und die Vorstellung, mit ihr hier ein neues Leben zu beginnen, betören ihn. Das schöne alte Fachwerkhaus, das sie kurz entschlossen kaufen, ist allerdings eine Ruine. Es muss aufwendig renoviert werden.

Während Hermann, trotz der alten Berührungsangst, sein Dorf und seine Brüder Ernst und Anton aufsucht, fährt Clarissa nach Leipzig. Ihr Konzert im Gewandhaus fällt zwar wegen einer der damaligen Montagsdemonstrationen aus, aber sie lernt dort Gunnar und Udo, zwei Bauhandwerker, kennen. Die jungen Männer sind gleich bereit, für West-Mark und am schönen Rhein, die Ruine wieder instandzusetzen. Und zwei weitere Sachsen werden engagiert: Tobi, ein Kirchenrestaurator, und Tillmann, ein Elektriker. Das Glück des Neubeginns im Jahr 1989 ist umfassend. Das "Günderode-Haus" - benannt nach einer romantischen Dichterin, die angeblich darin gewohnt hatte - wird zum Schauplatz neuer Bekanntschaften und Wiederbegegnungen. Die jungen Sachsen erweisen sich als hervorragende Handwerker. Hermann und Clarissa befreunden sich mit ihnen, und man beschließt, das erste gesamtdeutsche Weihnachten gemeinsam in München zu feiern, wo Hermann noch seine alte Wohnung hat.

Clarissa kann jedoch nicht dabei sein. Allzu bald ist sie aus der Zweisamkeit mit dem Geliebten herausgerissen worden: Ihr 18jähriger Sohn Arnold, bei ihrer Mutter in Hamburg lebend, hat als "Hacker" ein Ding gedreht und muss vor Gericht. Sie fährt zur Verhandlung, die zwar glimpflich verläuft, aber die Mutter nimmt Clarissa ins Gebet wegen ihrer Liebe zu Hermann und dem "unsinnigen" Hausbau am Rhein. So gefährde sie ihre Karriere. Aus Schuldgefühlen verspricht sie der Mutter, Weihnachten bei ihr und Arnold zu verbringen.

Ohnehin sind Clarissa und Hermann durch jeweilige Engagements immer wieder getrennt worden und haben sich sehnsuchtsvolle Briefe von unterwegs geschrieben, während die Bauarbeiten am Günderode-Haus voranschritten.

Weihnachten wird also ohne Clarissa in München gefeiert, in dieser für die DDR-Gäste märchenhaften Stadt. Als Hermann von einem Ausflug zur Zugspitze, den Gunnar und Udo mit ihren Frauen und Kindern begeistert erlebten, zurückkehrt, steht Clarissa unerwartet vor seiner Wohnungstür. Glücklich schließt er sie in die Arme.

Gunnar hat an diesem Tag jedoch ein schwerer Schlag ereilt. Seine Frau Petra, die sich in Hermanns Assistenten Reinhold verliebt hat, verlässt ihn abrupt. Überstürzt und tief gekränkt fährt Gunnar zur Baustelle am Rhein zurück und erlebt einsam das Silvester des Jahrs der Wiedervereinigung.

 

Samstag, 23. Juli 2016

Film 2 - Die Weltmeister (1990) 100 min

8. Juni 1990. Es ist so weit: Das fertig restaurierte "Günderode-Haus" von Hermann und Clarissa ist zu einem wahren Schmuckstück geworden. Seine Schönheit leuchtet auch Hermanns Bruder Ernst entgegen, der in seiner Cessna den Rhein überfliegt und in gewagtem Tiefflug über das Haus beinah Gunnar vom Dach fegt. Der will dort eine Satellitenschüssel installieren - ein wichtiger Akt, denn heute soll nicht nur das Einweihungsfest stattfinden, es ist auch der Tag des Eröffnungsspiels der Fußball-WM, das alle am Fernseher miterleben wollen.

 

Zu Gast sind Hermanns ältester Bruder Anton mit seinem großen Familienanhang, die sächsischen Bauleute Udo mit Frau und Söhnen, Tillmann mit Moni, seiner neuen Liebe, und Freunde vom Dorf. Auch unerwarteter Besuch erscheint: Petra mit ihren zwei Kindern und Reinhold. Aus Bretagne- Ferien zurückkehrend macht die neue und provokant glückliche Familie am Günderode-Haus Station. Gunnar, der verlassene Ehemann, ringt um Fassung, flüchtet sich in Alkohol und an den Fernseher. In seinem T-Shirt mit der Aufschrift "Brehme", seines Nachnamens, der auch der Name des deutschen Fußballstars ist, wirkt er eher lächerlich. Gunnar ist der Verlierer unter all den glücklichen Liebespaaren des Abends. Da ist ihm auch die Zutraulichkeit seiner kleinen Töchter kein Trost. Nach einem Einweihungsständchen für Hermann und Clarissa und einer Führung der Gäste durchs neue Haus, versammeln sich alle am Fernseher, um das Spiel "Argentinien gegen Kamerun" zu verfolgen. Der private Missklang scheint gebannt, doch spät in der Nacht kommt es zum heftigen Streit zwischen Gunnar und Petra. Sie will die Scheidung und die Kinder haben. In seinem Secondhand-VW braust Gunnar in Richtung Berlin davon, und die Party ist schlagartig zu Ende.

 

Am frühen Morgen, als man im Günderode-Haus noch schläft, startet Ernst mit der Cessna gen Osten. Er wird von Tobi begleitet, mit dem er sich angefreundet und den er wegen seiner Russischkenntnisse als Konservator engagiert hat. Obwohl Ernst gerade von einem Beutezug ins Baltikum zurückgekehrt ist, wo er für ein paar Dollars verschollene Meisterwerke des Expressionismus ergattern konnte, zieht ihn die Sammler-Manie schon auf die nächste Abenteuerreise; diesmal zu den wohlfeilen Kunstschätzen in den Archiven der zerfallenden Sowjetunion. Unweit von Berlin machen sie wegen Spritmangels Station in Marxwalde, einem in Auflösung begriffenen Stützpunkt der DDR-Luftwaffe. Tobi, der Nonkonformist und "Späthippie" unter den jungen Sachsen, will eine alte Rechnung begleichen: Als Wehrdienstverweigerer war er hier vor einer Lenin-Statue zusammengeschlagen worden. Es gelingt ihm, seinen damaligen Peiniger, einen NVA-Hauptmann, zur Rede zu stellen. Was Tobi nicht bedenkt: Die alten Seilschaften der Militärs funktionieren noch. So kommt es, dass die russische Luftabwehr über Ernsts Flugpläne informiert wird. Ernst schlägt die Warnungen Tobis in den Wind und fliegt nach Russland weiter. Tobi bleibt besorgt zurück. Mit einem Militär-LKW und der Leninfigur, die er als Erinnerungsstück an sich genommen hat, fährt er in seine Heimatstadt Dresden zurück. Er will dort seine Bürgerrechtler-Kommune beim Aufbruch in die neue Zeit unterstützen.

 

Gunnar macht in Berlin eine Traumkarriere. Als "Mauerspecht" ist er von Managern des Warner-Bros.-Konzerns beauftragt worden, eine Million Steinchen als berlintypisches Weihnachtsgeschenk für deren Kunden zu liefern. Gunnar sieht sich als Jungunternehmer. Mit seinem vielen Geld glaubt er, Petra zurückerobern zu können; die aber zieht mit den Kindern für immer zu Reinhold nach München.

Hermann und Clarissa planen ein Ausjahr, um endlich in ihrem Haus beisammen sein zu können. Eine Ziege ist ihnen zugelaufen, ein launisches Tier, das sie in Atem hält. Auch das Landleben will gelernt sein. Das Finale der Fußball-WM vereint alle Deutschen, und damit auch die Protagonisten, im Siegesrausch. Mauerspecht Gunnar wird in Berlin von johlenden Fans als "Brehme" in die Luft gestemmt. Im Günderode-Haus triumphiert Clarissas Sohn Arnold mit einem coolen Freudentanz. Tobi, der sich nichts aus Fußball macht, fährt mit der Lenin-Statue in den Hunsrück. Er will das ausrangierte Denkmal bei Ernst aufbewahren. Als er erfährt, dass der Freund auch nach drei Wochen nicht aus Russland zurückgekehrt ist, bangt er um sein Leben.

Filmabend 1. Juli 2016 "Geschichten aus den Hunsrückdörfern"

Wer die "Geschichten aus den Hunsrückdörfern" gesehen hat,
wird ein noch tieferes Verständnis für HEIMAT entwickeln können.

Filmabend im Café HEIMAT am 01.07.2016 um 19:00 Uhr

 

Geschichten aus den Hunsrückdörfern (1981)

Im Zuge der umfangreichen Recherchen zu seinem HEIMAT-Projekt begegnete Edgar Reitz vielen verschiedenen Menschen, die in der Region Hunsrück aufgewachsen und tief in ihr verwurzelt sind. Ihre persönlichen Erzählungen und überlieferten Geschichten hielt er in einem Dokumentarfilm fest.

 

Parallel zu den Produktionsvorbereitungen für HEIMAT beginnt Edgar Reitz im Herbst 1980 mit dem Dreh der Geschichten aus den Hunsrückdörfern. Abseits von klassischen Interviewsituationen, lässt er die Menschen frei erzählen und zeigt uns, was das Leben in der Region damals ausmacht, so z.B. den traditionellen Schieferabbau und dessen Weiterverarbeitung, das Edelsteinschleifen oder die Forstwirtschaft. Wirt Lamberti sinniert über das Dreikaiserbild im Gasthaus Schmidt. Familie Walter führt die moderne Einrichtung ihres neuen Hauses vor und erinnert sich dabei an das alte, inzwischen abgerissene Haus. Frau Rabe und Herr Michels unterhalten sich auf der Autofahrt zur amerikanischen Hahn Airbase, ihrem Arbeitsplatz. Eine Laien-Theatergruppe spielt die Geschichte vom „Schinderhannes“. Die Geschichten und Gesänge der Menschen untermalen die Aufnahmen der Hunsrücker Landschaft. So zeichnet Edgar Reitz gleichzeitig ein Bild der ländlichen Gegend, die später zur Kulisse seines HEIMAT Epos wird. Drehorte sind die Dörfer Schlierschied, Bundenbach, Morbach, Kirschweiler und Woppenroth.

 

Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit uns in die Hunsrücker Geschichten einzutauchen und sich im anschließenden Gespräch auf inhaltlicher wie auch auf filmästhetischer Ebene über den Film auszutauschen. Wie würden Sie das Leben in der Region heute beschreiben – rund 35 Jahre später? Was hat sich verändert, was ist gleich geblieben?

 

Anmeldungen telefonisch im Café HEIMAT unter: 06533 / 9588203

 

 

„Inhaltlich befaßt sich der Film mit meiner Heimat und den Menschen, die ich als Junge verlassen habe, um in den Städten das Filmemachen zu erlernen. Sie werden merken, daß in dieser Heimat alle Motive vorkommen, die ich in meinen Filmen seit fast 20 Jahren behandle. Insofern ist der Film ein Schlüssel zu meinem Werk und er zeigt auch im Verhältnis zu den Bildern und den Menschen meine Einstellung zu unserem Metier.

Weitere Informationen zum Film finden Sie hier:

www.edgar-reitz.com/dokumentarfilme/80-geschichten-aus-den-hunsrueckdoerfern.html

Eindrücke vom Kinoabend Heimat-FRAGMENTE Die Frauen am 3. Juni 2016 mit Edgar Reitz

HEIMAT-FRAGMENTE Die Frauen

„Ich habe mich oft gefragt, wie das mit dem Erinnern geht. Das Gedächtnis bewahrt immer nur Bruchstücke auf und Reste, die nie ein Ganzes sein wollen. Sich erinnern, das heißt nach Fossilien graben. Die wahren Geschichten liegen tief unter der Erde.“

 

Zitat der Protagonistin Lulu aus dem Film

Heimat Fragmente Die Frauen

Freitag, den 3. Juni 2016

um 19:00 Uhr                 

Edgar Reitz wird an diesem Abend persönlich durch den Film führen

INHALT   
HEIMAT-FRAGMENTE erzählt von Lulu, der 35-jährigen Tochter des Musikers Hermann Simon. In etwa 40 Szenen berichtet der Film von ihrer Suche nach etwas, dass sie die „alte Zukunft aus Kindertagen“ nennt. Gleichzeitig skizziert der Film in jedem der 40 Fragmente Leben und Träume von Frauen eines Jahrhunderts.   
Die Geister, die Lulu ruft, erscheinen tatsächlich. Wir sehen längst vergessene Kriegsszenen, in die die Brüder ihres Vaters verwickelt sind. Wir erleben absurde Szenen auf Volksfesten, auf dem Hof wird Großmutter Marias letzte Kuh abtransportiert und Hermann, der wieder ein Pennäler ist in kurzen Hosen, erfährt mit Klärchen die Schönheit der ersten Liebe.   
Lulu gerät in einen Entdeckungsrausch:  Die Szenen, die sie vorfindet, sind komisch, herzzerreißend, wild, romantisch, magisch oder ganz und gar heimatlich. Es ist ein nie enden wollender Strom von Liebesgeschichten, Karriereträumen und Wettkämpfen um die Plätze auf der Sonnenseite des Lebens. Die Begebenheiten und Situationen lassen uns unvergesslichen Frauengestalten begegnen, wie Maria, Lucie, Clarissa, Renate, Olga, Evelyne, Frau Cerphal, Helga, Marianne oder die wundervolle Dorli aus Dülmen. Lulu wird im Kinderwagen, auf Hermanns Armen oder im klapprigen Auto durch diese Wunderwelt getragen, ist mal ein Baby, mal ein lockiges Kleinkind.   
Wenn Lulu am Ende dennoch die Türe findet, die aus den Traumwelten hinausführt, zurück in die Wirklichkeit, dann ist die Wirklichkeit nicht mehr das, was sie einmal war.  
Eines der alten Paradigmen der Filmkunst wird in den HEIMAT-FRAGMENTEN zum Thema: Wir erleben mit Lulu eine perfekte Umkehr der Zeit-Perspektiven. Ihr Blick in die Vergangenheit signalisiert nicht nur das Ende ihrer Jugend, sondern den Beginn einer neuen Freiheit.           
 
DAS TEAM   
Idee, Buch und Regie   Edgar Reitz Musik     Michael Riessler,  Nikos Mamangakis Kamera    Christian Reitz Casting    Petra Kiener Schnitt und Special Effects  Christian Reitz Produzenten     Edgar Reitz und Christian Reitz Postproduktion   ARRI Film & TV Produktion    REITZ & REITZ MEDIEN GbR       
Eine Produktion der REITZ & REITZ MEDIEN GbR,   
gefördert mit den Mitteln der Rheinland-Pfalz-Stiftung für Kultur

Mahlzeiten!

Freitag, 29. April 2016 um 19:00 Uhr

 

Mahlzeiten

BR Deutschland 1966/1967

Spielfilm von Edgar Reitz

 

Das Spielfilmdebüt von Edgar Reitz erzählt von der Fotografin Elisabeth und dem Medizinstudent Paul – sie begegnen sich, heiraten, bekommen das erste Kind. Krisen bahnen sich an, dennoch kommt ein Kind nach dem anderen zur Welt.

 

Paul gibt sein Studium auf, verschwindet auf der Suche nach sich selbst, kehrt wieder zurück. Noch ein Kind wird geboren, doch die Probleme der beiden bleiben bestehen. Die einzige Basis, auf der sie noch zusammenkommen, sind die „Mahlzeiten“, sind kurze Gespräche, Spiele, Partys und Sex. Pauls nächste Flucht soll der Selbstmord sein.

 

Bildergalerie aus dem Film "Mahlzeiten"

Morbacher Frühling

Sonntag 24.April 2016- wir sind dabei!

 

Wir sind mit dem Café Heimat dabei und freuen uns, sowohl im Inneren wie im Außenbereich Ihr Gastgeber zu sein!

Unser Angebot umfasst einen Heimatfanshop, bei dem alle Produkte zum Verkauf angeboten werden, die mit dem Thema Heimat und Edgar Reitz im Zusammenhang stehen! (CD's), Bücher, Plakate, Postkarten, To go Becher uvm.
Leckeren Kaffee aus der hauseigenen Kaffeerösterei von Mondo del Caffè
Dann wird es mit Liebe gebackenen Rharbarber- und Erdbeerkuchen geben
frisch zubereitete belgische Waffen
Hausgemachter Eistee und Zitronenlimonade
Eine frisch gemachte Frühlingssuppe (Lauchcremesuppe)

 

 

 

Hier finden Sie uns

Café Heimat
Biergasse 5
54497 Morbach

Rufen Sie einfach an unter

 

+49 6533-9588203 +49 6533-9588203

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Öffnungszeiten

Mo./Di. Ruhetag

Mi.-Sa.   9:00 Uhr - 18:00 Uhr

So.       10:00 Uhr - 18:00 Uhr

NEU  Slushed Ice 0,25ml 3.- €

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